Tourismusbüro, Stadtmarketing und KUF-Büros unter einem Dach?

VP-Vizebürgermeisterin Elisabeth Kölblinger spricht sich gegen einen allfälligen Verkauf des alten "Polys" in der Hinterstadt aus. "Die Stadt soll solche Immobilien nicht verkaufen", fordert sie.

Die Stadt sollte selbst eine Nutzung für die ehemalige Schule ausarbeiten. Nutzerinteressen dafür gäbe es genügend, ist sie überzeugt. So könnte das Tourismusbüro einquartiert werden, das Stadtmarketing könnte sich ansiedeln und die Büros der Kultur und Freizeit GmbH könnten in dem Gebäude untergebracht werden. "Da könnte man einige Synergien heben", betont Elisabeth Kölblinger.

Viel verspricht sich die Wirtschaftsreferentin der Stadt auch von einem Konzept, um Leerstand und Gebäudebrachen wiederzubeleben. Mit Hilfe von Land und Regionalmanagement solle "etwas Handfestes" entstehen, erwartet sich die VP-Politikerin von der Kooperation der Pilotregion Vöcklabruck im ersten Halbjahr konkrete Ergebnisse. Im Februar und März wird es dazu Begebungen geben. "Ein wichtiger Mosaikstein für die Belebung von Stadt- und Ortskernen wird hier auf den Weg gebracht", betont Kölblinger. "Ich freue mich über die Kooperation mit unseren Nachbargemeinden." Mit dabei sind sechs Gemeinden rund um Vöcklabruck.

 

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Das ehemalige "Poly" in der Hinterstadt